Hausaufgabe – Konstruktivismus und Konkrete Kunst

Der Konstruktivismus setzt sich aus kontrollierten Elementen und bestimmten definierten Beziehungen zusammen. Der Künstler konstruiert ein Bild/ eine Skulptur, wobei die Maßeinheit, das heißt die Relation der Elemente exakt vorgegeben sind. Der Konstruktivismus setzte sich das Ziel, eine Kunst zu schaffen, die den Bedingungen einer wissen- und mathematischen, sowie einer technischen Zeit entspricht und dem in ihr lebenden Menschen ein entsprechendes ästhetisches Erleben vermittelt. Dieser entwickelte sich ab 1913 ausgehend von Kubismus und Futurismus unter russischen Künstler wie Wladimir Tatlin, Alexander Rodtschenko oder El Lissitzky.

Die Konkrete Kunst wird mit der Künstlergruppe „De Stijl“ in Verbindung gebracht. 1917 gründeten niederländische Künstler um Theo von Doesburg und Piet Mandrain diese Gruppe und strebten eine strenge, funktionalistische Kunst an.

Die Konkrete Kunst ist rein mathematisch, ungegenständlich, abstrakt und in 2D gedacht und rational nachvollziehbar. Der Konstruktivismus baut darauf auf und erweitert dessen Begrifflichkeit auch in der Fläche. Supermatismus ging dann weiter in die dritte Dimension und hat perspektivische Aspekte dieser Konstruktionsrahmen übernommen und diese im Raum ausgebreitet und angeordnet.

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